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Aviation History
1963
1963 - 1504.PDF
318 FLIGHT International 29 August 196'- Dassault Mirage IV, with ejection seats by Martin-Baker, Doppler by Marconi, twin-gyro platform by Sperry, fuel-system equipment by Flight Refuelling THE BRITISH AIRCRAFT INDUSTRY actuelle, et la commande provisoire de la part de Pan American de six transports supersoniques BAC-Sud Concorde peut prefigurer d'autres commandes de la part des grandes lignes aeriennes mon- diales. M Najeeb E. Halaby, administrateur de la Federal Aviation Agency, a prevu "la possibilite d'une premiere tranche de 200 a 250 commandes" d'un transport supersonique americain, avec un total eventuel de 400 durant dix ans ou plus d'achats primordiaux. Ceci peut paraitre assez optimiste pour un grand nombre de per- sonnes, vu la grande capacite de rendement du transport super sonique. En plus, pas moins de 700 long-courriers a reaction de fabrication Boeing, Douglas, Convair et Vickers ont ete commandes pendant huit ans depuis Octobre 1955, dont la plupart devraient etre encore en service d'ici dix ans. Cependant, bien qu'elle attend toujours une politique gouverne- mentale vraiment comprehensive pour l'aviation, l'industrie aeronautique britannique—ayant achieve sa reorganisation et a condition qu'elle puisse compter sur une politique de defense stable —pourra rester une force de concurrence valable. Die Britische Flugzeugindustrie DER Umstand, dass in diesem Jahre keine Ausstellung und kein Schaufliegen von der "Society of British Aircraft Con structors" in Farnborough veranstaltet wird, konnte die Meinung aufkommen lassen, dass die englische Flugzeugindustrie sich auf dem Abstieg befindet, Auf Welche Weise kann nun die Sachlage wahrheitsgetreu beurteilt werden?—In dem Sonderheft des Flight International, das gewohnlich in der Vorwoche der Farnborougher Veranstaltung erscheint, werden die Produkte der Industrie aus- fuhrlich besprochen, so wie es zu einer solchen Zeit ja nur natiirlich ist, dass auch Zukunftsaussichten and bisherige Erfolge einer kritischen Beurteilung unterzogen werden. Es ware sinnlos, vorzugeben, dass die gegenwartigen Umstande so gut seien wie man es sich wiinschen kann. Dagegen sind die Aussichten auf lange Sicht ermutigend. Die Flugzeug-industrie Englands wird manchmal mit der Amerikas verglichen und dabei ungiinstig beurteilt. Dabei werden aber haufig zwei Umstande vergessen, und zwar: Der ungeheure amerikanische heimische Markt, sowohl auf militarischem wie auf zivilem Gebiet, und das Ausmass an Finanzhilfe seitens der amerikanischen Regierung. Trotz dieser Benachteiligung sehen wir, dass von zwei Passagier- fiugzeugen—das eine englisch, das andere amerikanisch die, beide, durchaus vergleichbar in Bezug auf Grosse, Kraftanlage, Nutzlastbereich, Wirtschaftlichkeit und Publikumsanklang—zur gleichen Zeit an die Flugverkehrsgesellschaften der Welt verkauft werden, das enghsche Produkt die meisten Auftrage erzielt. Der Typ BAC One-Eleven hat in der Tat einen Rekordverkauf zu verzeichnen, insofern als das Flugzeug—noch vor seinem ersten DassaultlSud Balzac. Lift by Rolls-Royce RB.I08s; propulsion by Bristol Siddeley Orpheus Flug—von dreien der Hauptflugverkehrsfirmen bestellt wurde (Braniff, Mohawk und American). Der Konkurrenzkampf mit dem Douglas DC-9 ist aus mehr als einem Grunde von erheblichem Interesse, denn dies ist wohl die bisher harteste Pruning fur die "rationalisierte" englische Industrie, und man wird sehen, ob die Neugestaltung der Industrie sie in die Lage versetzt, Verkaufs- und Produktionsmoglichkeiten voll auszuniitzen. Alles spricht dafiir, dass dies moglich sein wird, jedenfalls soweit Projekte auf zivilem Gebiet in Frage kommen, die nicht nur auf Regierungsauftrage angewiesen sind. Aber wie steht es mit Mili- tarauftragen ? Es ist schmerzlich, aber notwendig, in diesem Zusam- menhang auf eine schriftliche Antwort des Flugministers auf eine parlamentarische Anfrage hinzuweisen, die am 17 Juni gegeben wurde. Der Minister wies eine Liste vor, in der die seit 1951 an- nullierten grosseren Regierungsauftrage fur den Bau von Flug- zeugen, Motoren und Fernlenkwaffen enthalten waren. Es gab da 30 solche Projekte, deren Kosten—vor der Annullierung—sich auf insgesamt £239,465,000. beliefen. Man konnte dies als eine Bestatigung des Rufs auffassen, den die englische Nation fur Planlosigkeit hat. Jedoch am Vortage der ministeriellen Enthiil- lung wurde von Dr Harold Brown, Direktor der Abteilung Forschung und Technik im amerikanischen Kriegsministerium, bekanntgegeben, dass wahrend der letzten 10 Jahre vom Min- isterium 61 grossere Programme im Werte von mehr als £2,143 Millionen annulliert wurden. Wenn es auch nicht trostlich ist, so gibt es doch zu denken, wenn die Amerikaner—trotz Pentagon— im Verlauf der gleichen Zeit, zehnmal so viel Geld an doppelt so viel annullierten Pro- grammen verlieren wie England. Es ist darum um so wichtiger, darauf zu achten, dass die Ungestaltung unseres Kriegsministeriums —nach Art des Pentagons—die Ubel nicht verschlimmert, die es verbessern soil; dass begangene Irrtiimer nicht wiederholt werden und dass vor allem wichtige Entscheidungen in Bezug auf den Bau von Flugzeugen und Waffen ohne Verzug getroffen werden. Es darf nicht vergessen werden, dass die Flugzeugindustrie dieses Landes, im Gegensatz zu anderen Landern, sich im Verlauf von 6 Jahren nicht weniger als dreimal mit einer Umstossung der Verteidigungspolitik abzufinden hatte: Die Bestimmungen des Weissbuchs von 1957; die Annullierung von Blue Streak im Fru- jahr 1960; und, im vergangenen Winter, die Ersetzung der von Bombern abzuschiessenden Skyboltraketen durch die von Unter- seeboten abzuschiessenden Polarisraketen. Die Industrie war ausserdem einem Prozess der Zusammenschliessung in grossere
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